Faustregel für den Eigenkapitalanteil
Die Finanzierung der eigenen vier Wände muss individuell auf den Immobilienkäufer zugeschnitten werden. Foto: djd/www.kredit.de(rgz-p). Der Kauf einer Immobilie ist für die meisten Menschen die wichtigste Entscheidung in ihrem Leben. Daher kann die Finanzierung der eigenen vier Wände keine Standardlösung sein, sondern muss individuell auf den Immobilienkäufer zugeschnitten werden. Dirk Westermann, Finanz- und Versicherungsexperte beim Finanzportal www.kredit.de: “Als Faustregel gelten für den Eigenkapitalanteil 20 bis 30 Prozent der Gesamtkosten. Dabei müssen neben dem Kaufpreis weitere Kosten wie Notar, Grundbucheintrag, Grunderwerbssteuer, Maklergebühren und Versicherungen berücksichtigt werden. Die gebräuchlichste Form der Immobilienfinanzierung ist das klassische Annuitätendarlehen. Hier fallen konstante Monatsraten an, betehend aus dem Zins- und Tilgungsanteil. Über die Jahre sinkt der Zinsanteil, während der Tilgungsanteil steigt. Üblich ist, mindestens ein Prozent der Darlehenssumme jährlich zu tilgen. In Niedrigzinsphasen, wie wir sie derzeit haben, sollten aber möglichst etwas höhere Tilgungsraten gewählt werden.”
