In Darmstadt die starke Physis ausspielen


Geschrieben am Dienstag, 24. August 2010

Geballte Freude: Auch Siegtorschütze Gerome Gondorf hat bis zuletzt an den Erfolg geglaubt. (Foto: Eibner)Drei der vier Kickers-Saisontore durch Einwechselspieler: Cheftrainer Dirk Schuster scheint der Mann mit dem goldenen Händchen zu sein.

Von Ralf Bachmayer

Abzüglich dieser oft verwendeten Beschreibung bleibt unter dem Strich die Feststellung, dass Schuster ganz offensichtlich weiß, wen er ins Spiel zu bringen hat. Gibt es also auch beim kommenden Auswärtsgastspiel in Darmstadt am Freitag, 27. August, 19.30 Uhr, wieder einen Erfolg durch erfolgreiche Wechsel?
Zurücklehnen ist Schuster zu einfach: »Wir müssen wieder bis an unsere Leistungsgrenze gehen und die in Darmstadt sich uns bietenden Räume gut nutzen«, mahnt der Coach. »Das haben wir bereits in Pfullendorf angedeutet, wenn auch der finale Abschluss leider noch gefehlt hat.«
Wichtig ist für Schuster und den weiteren Weg seines Teams auch die Erkenntnis, »gegen einen unangenehmen Gegner einen Rückstand umbiegen zu können«. Dabei hilft sicherlich auch die absolut intakte Physis der »Blauen«, die der Mannschaft bis zur letzten Minute Möglichkeiten bietet. Schließlich sind drei der vier Kickers-Treffer in der letzten Viertelstunde gefallen. Und das lag eben nicht nur an dem goldenen Händchen …

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