Langlebige Holzfenster


Ökologie und Wohngesundheit im Einklang: Holz als Fenstermaterial entlastet das Klima vom Treibhausgas CO2 und verbessert die Raumluft.
Foto: djd/Sikkens
(rgz-p). Die Vorteile nachwachsender Rohstoffe als Energieträger und Baumaterial sind unbestritten. Bei Fenstern etwa interessieren sich immer mehr Bauherren und Sanierer für den nachwachsenden Rohstoff Holz. Zu Recht, wie Untersuchungen von Greenpeace Österreich, WWF und der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Kunststoff zeigen. Holz besitzt von Natur aus eine gute Wärmedämmung. Bei der Herstellung von PVC wird erheblich mehr Energie eingesetzt als bei der Verarbeitung von Holz. In der Klimabilanz noch stärker zu Buche schlägt, dass Kunststoff, der überwiegend aus Erdöl besteht, zusätzliches Kohlendioxid in die Umwelt einträgt. Holz dagegen enthält nur die Menge CO2, die der Baum zuvor aus der Luft gebunden hat. Er puffert also das Klimagas CO2.Neue Beschichtungen machen Holz langlebig - rund 60 Jahre sind Holzfenster im Schnitt im Einsatz, während Kunststofffenster oft schon nach 20 Jahren ausgedient haben, so ein Bericht von Michael Rigby Associates für die PVC Fenster Industrie. Während Kunststoffrahmen alle sechs Monate zur Vermeidung fest sitzender Verfärbungen gründlich gereinigt werden sollten, genügt etwa bei manchen Holzfenstern die jährliche Anwendung eines praktischen Pflegesets. Der Hersteller gibt dann im Rahmen seines Serviceangebots eine Langzeitgarantie von zehn Jahren auf die Oberfläche der Holzfenster. Infos: www.sikkens-longlife.de.