So halten die “Augen” des Hauses dicht
Moderne Kunststofffenster erreichen
Foto: djd/Robert Schweiker(rgz-p). Ältere Fenster sind echte Energiefresser und gehören zu den größten Schwachstellen an unrenovierten Gebäuden. So hat etwa ein altes Holzverbundfenster mit Doppelverglasung einen Wärmedurchgangswert (Uw-Wert) von um die 2,8, alte Einfachverglasungen können sogar über 5 liegen. Die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) lässt aber im Neubau und bei der Fenstersanierung höchstens einen Uw-Wert von 1,3 zu.Zukunftsorientiert planenWer heute nicht nur gesetzeskonform, sondern zukunftsorientiert modernisieren will, greift in der Regel gleich zu Fenstern mit noch besseren Dämmwerten. Denn weitere Verschärfungen der EnEV sind in Planung - bis 2020 könnte im Neubau sogar generell Passivhausstandard gefordert sein. Wer die EnEV-Werte übertrifft, kann zudem mit höherer Förderung über die KfW-Förderbank oder die Bafa rechnen. Bei einem Uw-Wert von nur noch 0,8 liegen beispielsweise die Fenster eines Herstellers und erreichen damit bereits heute annähernd Passivhauswerte. Verantwortlich für ihre gute Dämmwirkung ist nicht allein die Dreifach-Wärmeschutzverglasung, sondern auch der Rahmenaufbau.Fachgerechter Einbau vermeidet MängelNeben dem Profilaufbau von Rahmen und Fensterflügel sorgen ein zusätzlich eingearbeiteter Dämmkeil sowie perfekt schließende Mehrfachdichtungen dafür, dass die Wärme im Haus und die Kälte draußen bleibt. Mit dem Einbau der Fenster sollte ein erfahrener Fachbetrieb beauftragt werden, denn Einbaufehler könnten einen Teil des Energiespareffekts zunichte machen. Eine nicht fachgerechte Ausführung der Dämmung rund um den Rahmen oder Putzmängel, die Wasser eindringen lassen, könnten Wärmebrücken entstehen lassen und würden einen Teil seiner sehr guten Dämmwirkung konterkarieren. Unter www.schweiker.de finden Interessierte Informationen, Händler- und Handwerkeradressen, einen interaktiven Energiesparrechner sowie Näheres über Fördermöglichkeiten.
