Teuer ist das Studentenleben
In diesen Wochen suchen Zehntausende von Studenten eine neue Bleibe: Die Miete ist der größte Kostenblock bei den monatlichen Ausgaben der angehenden Akademiker. Foto: djd/Ergo Direkt Versicherungen(rgz-p). Das Deutsche Studentenwerk hat seine 19. Sozialerhebung vorgestellt und dabei auch die Ausgaben der Studenten ermittelt. Größter Kostenblock sind die Mietausgaben, dafür geben Studierende im Monat durchschnittlich 281 Euro aus und damit 35 Prozent ihres Gesamtbudgets.
Die regionalen Unterschiede sind allerdings groß: München (348 Euro) und Hamburg (345 Euro) sind die teuersten Städte, am günstigsten wohnen Studenten im Osten in Chemnitz (210 Euro) und im Westen in Oldenburg (242 Euro). Auch die monatlichen Gesamtkosten eines Studiums schwanken enorm. Die Sozialerhebung ermittelte eine Bandbreite zwischen durchschnittlich 562 und 1.085 Euro - je nachdem, ob Studenten etwa eine eigene Krankenversicherung brauchen oder Studiengebühren erhoben werden. Unter www.studentenwerke.de steht die komplette Studie.
Für den Fall der Fälle vorsorgen
Für die Eltern heißt ein Studium also: Die Kinder sind zwar wirklich schon “aus dem Gröbsten heraus”, die teuerste Phase der Ausbildung hat aber erst begonnen. „In dieser Situation kann jede Familie in schwere finanzielle Nöte geraten, falls der Haupt- oder Alleinverdiener stirbt“, betont Dieter Sprott von den Ergo Direkt Versicherungen Nicht nur für junge Familien ist eine Risikolebensversicherung also unabdingbar. Ein Muss ist dieser Schutz für jede Familie, die einen bereits erreichten Lebensstandard und die Zukunftschancen der Sprösslinge auf Dauer sichern will. Sie zahlt, wenn der Versicherte stirbt. Jeder kann die Versicherungssumme und die Laufzeit nach Bedarf festlegen. Der Ergo-Versicherungsexperte empfiehl, das Drei- bis Fünffache des Jahresnettoeinkommens als Todesfallsumme zu vereinbaren.
Große Preisunterschiede
Für die Auswahl der Police ist der Preis das wichtigste Kriterium, die Leistungen der verschiedenen Anbieter sind im Wesentlichen gleich. “Finanztest” (4/2010) hat die Tarife von 46 Versicherern in verschiedenen Kategorien verglichen.
Studieren heute
Von der wirtschaftlichen und sozialen Lage der 2,1 Millionen Studierenden zeichnet die 19. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks ein zuverlässiges Bild. 16.370 Studierende haben im Sommer 2009 an der Befragung teilgenommen. Sie haben im Schnitt 812 Euro im Monat zur Verfügung. 87 Prozent von ihnen werden von ihren Eltern finanziell unterstützt. 66 Prozent jobben neben dem Studium, im Schnitt 13,5 Stunden die Woche. Von 100 Akademikerkindern studieren 71, von 100 Kindern aus Familien ohne akademische Tradition schaffen nur 24 den Sprung an die Hochschule.

